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PRESSEMELDUNGEN

Letzte Aktualisierung 17.04.2014
 

Die Kampagne „Wurstsemmel-Shitstorm: David gegen Goliath im Web 2.0“ erzielte bei den renommierten PR Report Awards 2014 in Berlin den Sieg in der Kategorie Low Budget.

 „Als einzige Agentur aus Österreich haben wir es geschafft“, freut sich Ketchum Publico Geschäftsführerin Dr. Saskia Wallner. „Die knapp 30-köpfige Jury hat unserer starken Idee und erfolgreichen Umsetzung ein klares Votum für den Kategorie-Sieg gegeben. Denn besser geht es nicht: Minimaler Mitteleinsatz und maximaler Effekt. Der Case zeigt, dass Unternehmen und Stakeholder durch Social Media auf gleicher Augenhöhe kommunizieren.“

Der Wurstsemmel-Shitstorm

Bei der Kampagne „Wurstsemmel-Shitstorm: David gegen Goliath im Web 2.0“ stand ein Klassiker der heimischen Jausenkultur im Fokus. Die Wurstsemmel wurde in einer Werbekampagne eines multinationalen Unternehmens als klein, staubtrocken und vor allem ohne Wurst dargestellt. Ein Burger um 1 Euro würde viel mehr bieten. Der Berufszweig der Fleischer musste reagieren – David gegen Goliath im Web 2.0. Ketchum Publico hat die Fleischer als Social Media Guerilla-Marketiers ausgebildet und Österreichs Wurstsemmel-Community aktiviert. Der Erfolg war durchschlagend: Die ungeliebte Kampagne wurde innerhalb von zwei Tagen beendet.

 Details PR Report Awards

http://prreportawards.de/
 

Karl Schmiedbauer tritt an die Spitze der Fleischwarenindustrie

 

Wiesbauer-Chef neuer Obmann des Verbandes der Fleischwarenindustrie
in der WKÖ

 

Am 1.7. wird mit KommR Karl Schmiedbauer eine der profiliertesten Unternehmer-persönlichkeiten der Lebensmittelindustrie die Führung der Branchenorganisation der österreichischen Verarbeitungsindustrie im Fleischbereich übernehmen. Als Chef der Wiesbauer-Holding-Gruppe kennt der führende Markenartikler die Fleischbranche in- und auswendig, die unter einem großen Wettbewerbsdruck steht.

 

Höhere Rentabilität für Zukunftsinvestitionen notwendig

Das zentrale Thema für Karl Schmiedbauer ist die schwierige wirtschaftliche Lage der Verarbeitungsindustrie zwischen Landwirtschaft und Handelsketten. Kaum ein Betrieb ist in der Gewinnzone. „Als familiengeführte Unternehmen sind wir top in punkto Produkt-qualität, Dienstleistung und Marketing. Unser Herz hängt an den Betrieben, ihren Mitarbeitern und den erzeugten Produkten. Trotz aller Anstrengungen haben die österreichischen Betriebe jedoch zu wenig Spielraum für die notwendigen Zukunftsinvestitionen. Grund ist der harte  Wettbewerb auf den Märkten, insbesondere im österreichischen Lebensmittel-einzelhandel“, beschreibt Karl Schmiedbauer die Situation der Fleischwarenindustrie. „Wir brauchen auch neue zukunftsorientierte Modelle, um vermehrt Unternehmer und Unternehmerinnen für ein Engagement in der Interessens-vertretung der Fleischwirtschaft zu motivieren“. Das Miteinander von kleinen und großen Unternehmen, welches im Koordinationsbüro Fleischwirtschaft in der WKÖ seit mehr als 12 Jahren gut funktioniert, ist ein besonderer Wert und gleichzeitig eine Herausforderung, welcher sich Schmiedbauer künftig im Sinne der Wettbewerbsgleichheit intensiv widmen wird.

 

Bilderbuchkarriere „vom Lehrling zum Holding-Chef“

Die beruflichen Stationen von KommR Schmiedbauer, der 1944 in Wien geboren wurde, waren die Lehre zum Industriekaufmann in der Firma Neumann Fleischwaren und ab 1976 in der Firma Franz Wiesbauer, beginnend vom Assistenten der Geschäftsleitung über den Prokuristen zum Geschäftsführer 1988. Ab da formte er den Markenartikler, dessen bekanntestes Produkt die „Bergsteiger“ ist, zum Flaggschiff der österreichischen Fleischwarenindustrie mit einem internationalen Vorzeigebetrieb in der Laxenburgerstraße in Wien, dem ungarischen Werk „Wiesbauer Dunahus“, dem Gastrozulieferer „Wiesbauer Gourmet“ in Niederösterreich, der Metzgerei Senninger in Salzburg und der Firma „Meat and more“ in Wien. Die Wiesbauer-Holding-Gruppe ist nicht nur eine fixe Größe am österreichischen Lebensmittelmarkt, sondern auch in allen größeren deutschen Handelsketten gelistet. Insgesamt liefert die Wiesbauer-Holding-Gruppe in 12 Länder der Welt.

 

In Österreich wurden im Vorjahr mehr als 805.000 Tonnen Fleisch und Fleischerzeugnisse hergestellt. Der Gesamtumsatz der Fleischwirtschaft betrug rund 3,3 Mrd. Euro. Dem Verband der Fleischwarenindustrie gehören die 16 führenden Hersteller von Wurst und Schinken in Österreich an.